Kirchenkunsthistorische Studien und Mosaiken

Bilder

 

 

Gerolstein – Jerusalem | Mosaikbilder I |

Mosaikbilder II | Installationen |

Schneller-Altar | Opernbrunnen Köln | Helmut Mencke | Laura (von) Oelbermann

 

 

 

 

Erlöserkirche Gerolstein, Petra Maria Wirth, Köln 2015.

 

Mosaikwand und Glasfenster aus der Erlöserkapelle in Mirbach bilden sich auf der Erlöserkirche Gerolstein ab. Ohne Mirbach gäbe es die Gerolsteiner Kirche nicht. Foto Udo W. Hombach.

 

Das "Gerolsteinkreuz" am südlichen Ortsausgang von Hillesheim. Foto Udo W. Hombach.

 

 

Erlöserkirche Gerolstein, Richard Würtz, Gerolstein 2012. Fotos Udo W. Hombach.

 

 

Erlöserkirche Gerolstein, Fotomontage auf einem Täfelchen Schokolade,
mit freundlicher Genehmigung von www.candycard.com. (siehe das Nicht-Mosaik)

 

 

... mit dem Turm der Erlöserkirche Jerusalem
Fotomontage Udo W. Hombach

 

 

Bild links: Erlöserkirche Gerolstein, 1913 (mit freundlicher Genehmigung des Archivs von Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie).

Bild rechts: Himmelfahrtkiche Jerusalem, 1913 (mit freundlicher Genehmigung des Archivs Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie, Berlin).

 

Zwei Weltkriege hat die Erlöserkirche schon überstanden. Foto Udo W. Hombach.

 

Die Verkehrsplaner in Gerolstein scheinen die katholische Kirche St. Anna zu vernachlässigen ... Foto Udo W. Hombach.

 

.... und die evangelische Erlöserkirche zu privilegieren ... (Foto Udo W. Hombach.

 

... oder doch nicht? Foto Udo W. Hombach.

 

Eine Himmelserscheinung vor den Korallenfelsen der Munterley wendet sich der Erlöserkirche zu. Foto Udo W. Hombach.

 

Kaiserin Auguste Victoria-Stiftung, Oelberg. Jerusalem, Süd- und Ostseite
Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Archivs von Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie
(Nach dem Erdbeben 1927 wurde die Turmspitze flacher wieder aufgebaut.)

 

 

Erlöserkirche Gerolstein, Mosaikdarstellung der Auguste Victoria-Stiftung mit Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg (mit freundlicher Genehmigung des Archivs von Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie).

Im Hauptgebäude der "Auguste Victoria" befindet sich heute ein Krankenhaus für die arabischen Bewohner Ostjerusalems; Träger der Einrichtung ist der Lutherische Weltbund. Das Bild wurde 1913 vom Photographischen Atelier Josef Esser, Köln, Schildergasse, erstellt. Auftraggeber war die Berliner Mosaikfirma Puhl & Wagner, die damit eines ihrer bedeutendsten Motive in der Gerolsteiner Kirche dokumentieren ließ.

 

 

Der Briefwechsel zwischen der Berliner Mosaikfabrik und dem Kölner Foto-Atelier, mit freundlicher Genehmigung des Archivs Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie:



 

 

Die Himmelfahrtkirche im Mosaikbild "Ölbergstiftung" in Gerolstein; annähernd realistische Darstellung der Kirche mit dem ersten Turm, der nach dem Erdbeben 1927 mit einer flacheren Spitze wieder aufgebaut wurde. Foto Udo W. Hombach.

 

Das Mosaik wurde im Krieg zerstört. In Gerolstein erwog man, stattdessen eine Abbildung der Gerolsteiner Kirche anzubringen. Ein anderer Restaurierungsentwurf bestätigt dahingegen die besondere Verbindung zwischen den Erlöserkirchen in Jerusalem und Gerolstein: Beide Kirchen sollten in einem Mosaikbild vereinigt werden:

 

       

Die drei Personen im Apsismosaik der Gerolsteiner Kirche und der Himmelfahrtkirche Jerusalem (Puhl & Wagner haben das Mosaik des jungen Apostels irrtümlicherweise der Erlöserkirche Jerusalem zugeordnet). Die ältere Begleitperson könnte vielleicht Moses sein. Auf der Halbinsel Sinai liegt am Hl. Berg Mose das Katharinenkloster. Die Apsis der Klosterkirche zeigt Christus in einer Mandorla, ähnlich wie in Gerolstein. Er wird dort hauptsächlich eskortiert von Moses und Elias.

Die Setzungen sind seitenverkehrt. Zu sehen ist die Rückseite, die vor Ort in die Mörtelmasse an der Wand gedrückt werden sollte. Diese Setzungen sind gemäß einer Anmerkung im Archiv von Puhl & Wagner offensichtlich die Fassungen, die für die Himmelfahrtkirche bestimmt waren. Die Kartons für das Gesicht von Christus und das des jungen Apostels befinden sich in Gerolstein (Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Archivs von Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie).

 

 

Bild links: „Christuskopf am Altarbild Bremer Dom“ (meines Erachtens handelt es sich um den Christuskopf auf dem Altar in Gerolstein) von Prof. Schaper; Ausführung: Puhl. Wagner. Heinersdorff (Bild Nummer 1673 im Archiv Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie).

Bild rechts: Vorlage für das Altarbild im Bremer Dom. Die goldene Umrandung des Nimbus ist auch in Gerolstein zu sehen.  

 



Altarbild Bremer Dom.

 

 

Bild links: Wappenfenster neben dem Haupteingang. Foto Udo W. Hombach.

Bild rechts: Wappen der Familie Frowein. Zeichnung aus Familienbesitz.

 

  
 

Abbildung mit freundlicher Genehmigung des Archivs Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie.

 

Das Wappen der Familie Wülfing ist im anderen Fenster neben dem Haupteingang eingebaut. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Ulrike Frowein. Foto Udo W. Hombach.

 

Johanna Frowein, geborene Wülfing. Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Ulrike Frowein.

 

Russisch-orthodoxer Gottesdienst der Gemeinde des Hl. Athanasius von Alexandria in der Erlöserkirche Gerolstein, Oktober 2014. Vor dem Altarraum die von fünf Ikonen angedeutete Ikonostase (Foto links oben). Auf dem Altar ein siebenarmiger Leuchter und drei Ikonen: links die Gottesmutter, in der Mitte die Alttestamentliche Dreifaltigkeit oder Abrahams Gastmahl – nach einer Ikone von Andrej Rubljew, 1425 – und rechts Christus (Foto links unten). Vor dem Taufstein ein hölzernes Pult mit der Ikone der Himmelfahrt Mariens (Foto rechts). Fotos Barbara Walser.

 

 

Fenstergoldglas aus der Erlöserkirche Gerolstein (Originalgröße: ca. 4 x 1 cm).  Die Berliner Firma Puhl & Wagner hatte seit 1905 ein Patent auf die Herstellung solcher Glasmosaikscheiben.

 

30. Oktober 1898: Kaiser Wilhelm II. besucht die Weihnachtskirche in Bethlehem. Foto aus: "Abdul-Hamid’s Palestine. Rare century-old photographs from the private collection of the Ottoman Sultan now published for the first time." Selected and introduced by Jacob M. Landau, Carta, Jerusalem, 1979. Mit freundlicher Genehmigung von Herausgeber und Verlag.

 

 

Jerusalem: das Minarett der Khanqah-Moschee, die Kuppeln der Grabeskirche und die Erlöserkirche mit der Propstei davor; in der Nacht zuvor, 24./25. Dezember 2006, hat es nach einem Gewitter geschneit. Aufgenommen aus dem Lutherischen Gästehaus. Foto Udo W. Hombach.

 

 

Kuppel und Turm der Erlöserkirche, gesehen vom Dach der Grabeskirche. Aus: "Württemberger Heiliglandfahrt 1904. Ein Gedenkbuch der ersten Württemberger Wallfahrt ins Heilige Land" von Monsignore Dr. Emil Canonicus Schmitz. 2. Aufl., Stuttgart, 1904.

 

Der Turm der Erlöserkirche (rechts im Bild) über den Zinnen des Damaskus-Tors auf einem Plakat im arabischen Viertel der Altstadt Jerusalems. Der arabische Text bedeutet in etwa: "Ich bin aus [oder: Ich lebe in] dieser Stadt."

 

 

Oben links steht ein jordanischer Soldat. Vor dem Damaskus-Tor verlief die "Green line", die Israel von Jordanien trennte. Foto Elia Kahvedjian; mit freundlicher Genehmigung von Kevork Kahvedjian, Elia Photo Service, Jerusalem.

 

 

Blick von Westen auf Ostjerusalem:
– links hinten, im Norden des Ölbergs die Himmelfahrtkirche;
– links vorne die Erlöserkirche;
– halblinks hinten der Glockenturm des russischen Klosters auf dem Ölberg;
– rechts die Dormitio auf dem Zionsberg;
– ganz rechts die Gobat-School.
(Foto Eric Matson, um 1940; mit freundlicher Genehmigung der Library of Congress Washington, Prints and Photograph Division; Reproduktionsnummer konnte bisher nicht ermittelt werden).

 

 

Blick von Süden auf Ostjerusalem:
– links die Dormitio auf dem Zionsberg;
– links der Bildmitte der Turm der Erlöserkirche;
– mittig der Tempelberg mit dem Felsendom und der al-Aqsa-Moschee;
– rechts der Turm der Himmelfahrtkirche und der Turm des russischen Klosters.
Foto George Arbel, Jerusalem, nach 2000. Mit freundlicher Genehmigung des Fotografen.

 

Mosaikdarstellung einer Kreuzkuppelkirche in der armenischen Kapelle in der Grabeskirche Jerusalem. Foto Udo W. Hombach.

 

Der im Bau begriffene Teil des St. Paulushospizes. Aus: "Württemberger Heiliglandfahrt 1904. Ein Gedenkbuch der ersten Württemberger Wallfahrt ins Heilige Land" von Monsignore Dr. Emil Canonicus Schmitz. 2. Aufl., Stuttgart, 1904.

 

 

Marienkirche und Kloster auf dem Sion; Entwurfszeichnung. Aus: "Württemberger Heiliglandfahrt 1904. Ein Gedenkbuch der ersten Württemberger Wallfahrt ins Heilige Land" von Monsignore Dr. Emil Canonicus Schmitz. 2. Aufl., Stuttgart, 1904.

 

 

Mit freundlicher Genehmigung des Archivs von Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie (Die Mosaikfirma Puhl & Wagner hatte eine Niederlassung in den USA - aber auch eine Vertretung in Köln.)

 

 

Erlöserkirche Bad Homburg, Juni 1913, Wilhelm II. mit Gefolge vor dem Treppenaufgang zur Kaiserloge. Aus: "Der Pfadfinder : Jugendzeitschrift des Deutschen Pfadfinderbundes", 2. Jahrgang, Juni 1913, Nummer 6, Kaisernummer zum Regierungsjubiläum.

 

 

Erlöserkirche Essen. Die Kirche spiegelt sich im benachbarten Teich. Foto Udo W. Hombach.

 

Erlöserkirche Essen, Rest des Mosaiks in der Altarrückwand, Stiftung der Familie Krupp 1937.

Die Erlöserkirche ist im wilhelminischen Stil errichtet. Sie ist zwar nicht unter den Fittichen des Kaisers entstanden, aber von seinem Lieblingsarchitekten Franz Heinrich Schwechten gebaut. Leider ging im letzten Krieg die gesamte Mosaizierung verloren. Abbildung mit freundlicher Zustimmung von Herrn Schmiechen

 

Erlöserkirche Essen. Ausschnitt aus einem Karton von Fritz Adolf Becker, Berlin, für die Apiswand (mit freundlicher Genehmigung des Archivs von
Puhl & Wagner in der Berlinischen Galerie, Abbildung mit freundlicher Zustimmung von Herrn Schmiechen).

 

 

Die evangelisch-lutherische Christuskirche in Rom (Foto links). Der Taufstein der Christuskirche ähnelt dem in Gerolstein. Fotos Marianne Creutz. Mit freundlicher Genehmigung von Pfarrer Dr. Jens-Martin Kruse, Rom.

 

Le Temple Neuf in einer zeitgenössischen Aufnahme. Aus: "Die evangelische Kirche von Metz" von F. Dietsch, Pfarrer daselbst, 2. Aufl., Metz, 1910.

 

 

 

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Für Informationen zu den eigenen Mosaikbildern bitte diesen Link anklicken.

 

 

Dieses Mosaik von mir zeigt den Grundriss der Erlöserkirche Gerolstein, ohne Turm, doch maßstabsgetreu. Die Steine fand ich um 1955 neben der Kirche auf der Erde. Der Küster hatte uns Kinder ermuntert, die aus dem Kriegsschaden stammenden Mosaikreste aufzulesen.

Rechts: Auf einer Glasplatte angebracht, ist auch die Rückseite der Goldsteine mit ihrem Trägerglas zu sehen.

 


Die Rückseite mit dem Grundriss der Erlöserkirche Gerostein.

 

 

Das Goldmosaik in der Gerolsteiner Kirche. Fotos Udo W. Hombach.

 

Links: Der Taufstein ähnelt sehr dem(jenigen) in der evangelischen Christuskirche in Rom (s. Bild oben).
Foto Udo W. Hombach.

 

Links: Im Ausstellungsraum "ART 15", Am Römerturm 15, Köln 2012 (unten drei mit Tiffany- und Mosaikglas geschmückte Spiegel).

Rechts: Das Mosaikbild mit dem Grundriss der Erlöserkirche Gerolstein war bis Ende Januar 2017 in einer Vitrine von Optik Duisdieker (Limburger Str. 20, 50672 Köln, www.duisdieker.de) zu sehen.

 

Links: Das Goldmosaik im "KLARIK 201" (Kleinster Ausstellungsraum in Köln, Berrenrather Str. 201). Foto Udo W. Hombach. Rechts: Bei der Ausstellung an Ostern 2019, aufgenommen von einer Besucherin. Foto: P. Obladen.

 

Das Goldmosaik vor dem Altar der Erlöserkirche Bad Homburg.

 

 

 

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Alle Fotos, wenn nicht anders bezeichnet, von Udo W. Hombach.

 

 

 

 

 

 

"Erlöserkirche Gerolstein", Mosaik-Collage. Oben. Großaufnahme (Foto Dilip Saha). Mitte (Foto UWH). Unten: Collage hinter fünf Lampenunikaten aus Murano-Glas (siehe unten).

 

 

 

 

"Erlöserkirche Gerolstein". Oben. Entwurf. Mitte links bis unten links: drei verschiedene Beleuchtungen. Unten rechts: das Zentrum.

 

 

 

"Erlöserkirche Gerolstein". Betonung des Oktogons als Zentrum einer Kreuzkuppelkirche (das Zentrum der Gerolsteiner Kirche ist im Inneren auf diese Form verkürzt).

 

 

 

Das Mosaik in der Kirche (links) und im Säulengang (rechts).

 

 

"Erlöserkirche Gerolstein". Grundriss mit antik hergestelltem Gold- und Farbmosaikglas (links der Bombeneinschlag, Dezember 1944) im Ausstellungsraum ART 15, Am Römerturm 15, Köln, 2012; davor ein Lavabrocken aus einem der zwei Vulkane, die in Gerolstein vor ca. 8.000 bis 10.000 Jahren auf dem Gebiet der Munterley aktiv waren. (Die Erlöserkirche steht auf einem erstarrten Lavastrom).

 

 

"Erlöserkirche Gerolstein" mit dem Grundriß der Kirche (links drei Korallen und eine Patrone als Hinweis auf den Bombeneinschlag Ende Dezember 1944).

 

 

"Erlöserkirche Gerolstein". Grundriss mit dem abgebrochenen Bart des Schlüssels zum Haupteingang.

 

 

"Erlöserkirche Gerolstein". Das Nicht-Mosaik.
Das Nicht-Mosaik war im Sommer 2012 für drei Monate im Schaufenster der Buchhandlung Raabe in Gerolstein ausgestellt. Die Morgensonne brachte die Schokolade, die für den Turm der Kirche stand, zum Schmelzen. Auf der Schokolade, hier erneut appliziert, war / ist eine Fotomantage der Erlöserkirche aufgedruckt. (zur Fotomontage)

 

 

"Mirbach" (Reste von Naturstein, die während der letzten Restaurierung der Erlöserkapelle Mirbach übrigblieben).

 

 

 

 

"Altar vor einem romanischen Chor" mit Fundstücken aus Jerusalem und Umgebung: oben ein Blatt eines Olivenbaums auf dem Ölberg, über dem Altarkreuz eine Keramikrose von einem verfallenen Grab auf dem Friedhof neben der Kirche "Mariae Dormitio". (Mein Finger zeigt auf einen byzantinischen Bodenpflasterstein aus Bethel bei Ramallah.) (Foto Dilip Saha).

 

 

 

Bild oben: Links "Fisch im Roten Meer", Mitte "Bad Homburg - Jerusalem", rechts "Opulentes Kreuz" (darunter ein Teller aus dem römischen Köln mit römischen Mosaiksteinen) im Ausstellungsraum ART 15, Am Römerturm 15, Köln, 2012.

Bild unten: Mitte unten Kreuz mit Mosaiksteinen aus St. Aposteln, Köln (fast alle Mosaiken in der Kirche wurden nach dem 2. Weltkrieg entfernt), hergestellt von einem Priester an der Kirche. Rechts unten "Brodelnder Vulkan", Hinweis auf den erdgeschichtlich jungen Vulkanismus in Gerolstein.

 

 

"Kreuz" (mit den Farben des Mosaikschmucks am "Schneller-Altar" in Jerusalem). 

 

 

"Kreuzfahrt".  

 

"Fisch" (aus Murano-Glas und Natursteinen).

 

 

"Fisch im See Genezareth" (Natursteine aus I'billin/Galiläa).

 

 

"Cor ... pus Christi".

 

 

"Bethlehem" (Collage u.a. mit einer muslimischen Gebetskette aus der Weihnachtsstadt).

 

 

Verwitterte Platten von mittelalterlichen Epitaphen neben der Marienkirche in Gelnhausen (diese Kirche war neben dem Bonner Münster architektonisches Vorbild für die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Berlin.)

 

 

 

"Romanisches Fenster" (das Innere ist mit Fundstücken aus der Jerusalemer Altstadt gefüllt).

 

"Kreuz" (vor der Sonne über dem Meer, unter dem Auge Gottes).

 

"Zerrissenes Land". Das Mosaikbild befasst sich mit dem Israel/Palästina-Konflikt; es wird ausführlich beschrieben in der "Neue[n] Rheinische[n] Zeitung".

 

 

Mosaik-Collage: Gestalterischer Kommentar zur Restaurierung des Mosaikschmucks am Schneller-Altar, Jerusalem. Foto aufgenommen Herbst 2011 in der Trinitatis-Kirche Köln.

 

 

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Installationen

 

Alle Fotos, wenn nicht anders genannt, von Udo W. Homhach.

 

 

"Kreuz-Variation" (Naturstein aus der Werkstatt Helmut Mencke; antik hergestelltes Goldglas).

 

"Mirbach".

 

"Kreuz" (mit schwarzen Mosaiksteinen aus der Erlöserkirche Gerolstein versehen).

 

 Konglomerat vom See Genezareth auf Mörtelbett-Resten der Mosaiken am Schneller-Altar in einer Glasschale aus Murano.

 

"Dreidimensionales Kreuz" (Metallrahmen vom Zionsberg in Jerusalem; rote Kette aus Murano-Glas und Bein; zwei Streifen Naturstein aus der Werkstatt Helmut Mencke).

 

 

 

"Kreuz-Collage" (auf einem Spiegel eine Schallplatte, antik hergestelltes Goldspiegelglas, ein Kreuz aus Naturstein aus der Werkstatt von Helmut Mencke, flankiert von Goldmosaik aus Süddeutschland).

 

 

"Ohne Worte".

 

"Himmelfahrtkreuz"
(Diese Fliesen aus der Auguste-Victoria-Stiftung fand ich im Bauschutt östlich der Himmelfahrtkirche. Sie stammen teils von Villeroy & Boch, teils aus palästinensischer Produktion. In der Mitte das Modell eines Waschbeckens: Hinter dem Eingang zum Gelände der Ölbergstiftung befindet sich gleich rechts ein richtiges Waschbecken; siehe unten links.) Das Kreuz ist fotografiert worden in der Buchhandlung Raabe in
Gerolstein, wo es im Sommer 2012 für drei Monate ausgestellt war.

 

 

 

 





Tischlampen aus Glas der Firma Barovier & Toso, Murano, 1970er-Jahre. Die Lampen bestehen aus Einzelteilen, die als Bauteile für größere Lampenkonstruktionen dienten. Die Lampen sind von mir selbst hergestellte Unikate. Sie stehen vor Gemälden der 2012 verstorbenen Malerin Elgin Gerlach.

Bild unten: Eine Tischlampe entsteht.

 

 

 

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Die Restaurierung der Mosaiken am Schneller-Altar – eine Bild-Dokumentation

 

Zum 110. Geburtstag des Schneller-Altars und
zur 10. Wiederkehr der Restaurierung
seiner Mosaiken

 

Alle Fotos, wenn nicht anders genannt, von Udo W. Homhach.

 

Was uns an alten Aufnahmen des Altars zur Verfügung stand: Die Kapelle des Syrischen Waisenhauses in Jerusalem; Datum des Fotos unbekannt (mit freundlicher Genehmigung von Dr. Jakob Eisler, Landeskirchliches Archiv, Stuttgart).

 

Der Altar unter dem Gemälde des gen Himmel auffahrenden Christus (Familienarchiv Schaaf).

 

 

 

Was uns an alten Aufnahmen des Altars zur Verfügung stand: Vier Fotos, Herkunft unbekannt.

 
 

Was im Medaillon noch erhalten war (Fotos Marianne Creutz).

 

Probemosaik aus Naturstein (anfangs war auch an eine farbneutrale Mosaik-Restaurierung gedacht worden).

 

H. Mencke fotografiert den Altar

 

 

Das Werkzeug von H. Mencke

 

     

H. Mencke nimmt einen Fließpapier-Abdruck vom Medaillon.

 

Der fertige Abdruck (Foto H. Mencke).

 

   

H. Mencke zeichnet das Mörtelbett im Medaillon mit Bleistift auf einer Zeichenfolie nach.

 

Die Mörtelbettzeichnung von H. Mencke.

 

Die Mörtelbettzeichnung von H. Mencke: Ausschnitt oben links in Originalgröße. Wie man an der Beschriftung "GOLD" im linken Querarm des Kreuzes sieht, war da die Entscheidung für die Farbe Rot im Innenkreuz noch nicht gefallen.

 

 

Dabei erhält er Besuch von jungen Interessierten.

 

Das Mädchen hält den Ölberg-Entwurf in der Hand.

 


H. Mencke fertigt Zeichnungen des Mosaikschmucks an.

 

   

H. Mencke entfernt altes Mörtelbett.

 

>

Glasmosaikreste.

 

Mörtelbettreste aus den Rechteckflächen mit erkennbaren Abdrücken von Mosaiksteinen. (Die besser erhaltenen Beispiele dafür befinden sich in Jerusalem.) Der alte Mörtel war per Hand gemischt worden, aus Kalk mit Quarzzuschlag und etwas Gips. Auch Holzteile sind enthalten; zudem sind kleine Muscheln zu erkennen. Rötliche Einschlüsse lassen auf Ziegelmehl schließen.

 

 

Links: Abdrücke von blauen und goldenen Mosaiksteinen.

Rechts: Weiße Einschlüsse.

 

 

Links: Rötliche Einschlüsse.

Rechts: Dunkler Einschluss.

 

Links: Holz-Einschluss.

Rechts: Muscheln im Mörtel.

 

H. Mencke versiegelt die Mosaik-Reste im Medaillon

 

Die Entwicklung des Innenkreuzes im Medaillon: a) Zeichnung des Medaillons von Helmut Konitzer und Monika Domsitzova.

 

Die Entwicklung des Innenkreuzes im Medaillon: b) Die Zeichnung stammt von Monika Domsitzova und von Helmut Konitzer.

 

Die Entwicklung des Innenkreuzes im Medaillon: c) H. Mencke hat das Innenkreuz entdeckt; nach einer ersten Hypothese ist es aus Gold (hier schwarz). Zeichnung Udo W. Hombach.

 

Die Entwicklung des Innenkreuzes im Medaillon: d) Das Innenkreuz wird rot. Zeichnung Udo W. Hombach.

 

Die Entwicklung des Innenkreuzes im Medaillon:
e) Die endgültige Form des Innenkreuzes zeichnet sich ab: oben und unten. Zeichnung Udo W. Hombach.

 

Die Entwicklung des Innenkreuzes im Medaillon: f) Form und Farbe sind gefunden. Zeichnung Udo W. Hombach.

 

Die Entwicklung des Innenkreuzes im Medaillon: g) Welches Rot soll es sein? Zeichnung Udo W. Hombach.

 

 
 

Die Entwicklung des Innenkreuzes im Medaillon: h) Vier Entwurfszeichnungen von H. Mencke.

 

 
 

Die Restaurierung ist abgeschlossen. Bild unten: im Kleeblatt rechts die Goldgläser aus Bad Homburg (Fotos  Marianne Creutz).

 

 

Die Andacht zum "100. Jubiläum des Schneller-Altars" am 2. Advent 2011 (Foto Marianne Creutz).

 

 

Der Altar Weinachten 2011 mit der Krippe von Marianne Creutz (Foto Marianne Creutz).

 

Mosaik-Collage: Gestalterischer Kommentar zur Restaurierung des Mosaikschmucks am Schneller-Altar, Jerusalem; mit auf dem Ölberg östlich der Himmelfahrt-Kirche gefundenem Material (Foto Udo W. Hombach, Herbst 2011 in der Trinitatis-Kirche Köln)

 

 

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Kölner Opernbrunnen, Mosaikfläche mit Petruskopf, nach der der Restaurierung 2015. Foto Klaus-Peter Dyroff.

 

Kölner Opernbrunnen, Petrus-Kopf, nach der der Restaurierung 2015. Foto Klaus-Peter Dyroff

 

   

Kölner Opernbrunnen, 26. März 2017: Petrus ist "besetzt". Junge Leute haben sich unbekümmert im Brunnen niedergelassen. Von den Mosaikbildern nehmen sie keine Notiz. Erst durch mich wird ihnen der Petrus bewusst (Bild 3). Fotos Udo W. Hombach; Abbildung mit Einverständnis der abgebildeten Personen.

 

 

Kölner Opernbrunnen, April 2017: Petrus fragt: "Wo bin ich denn? In Berlin und doch in Köln?" Eine Besucherin des Opernbrunnens hält das "Momentum" mit dem Artikel über das Petrus-Kopf-Mosaik in der Hand. Fotos Udo W. Hombach; Abbildung mit Einverständnis der abgebildeten Person.

 

 

 

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Helmut Mencke - Bilder aus der Mosaikwerkstatt "Jungebloedt/Jeske/Mencke"
Alle Fotos: Udo W. Hombach


Die Werkstatt in Schulzendorf bei Berlin, Karl-Liebknechtstr. 55, wurde 1945 von Heinrich Jungebloedt gegründet, der vorher Werkstattmeister bei der Berliner Mosaikfabrik "Puhl & Wagner" gewesen war. Mit ihm kam die 24-jährige Elisabeth Jeske, die in der Glasschmelze von Puhl & Wagner gearbeitet hatte. Heinrich Jungebloedt starb 1976. Elisabeth Jeske führte die Werkstatt weiter und arbeitete ab 1989 Helmut Mencke als Mosaizisten ein. Nach dem Tod von Elisabeth Jeske 2002 übernahm Helmut Mencke die Werkstatt. 2011 realisierte Helmut Mencke sein letztes großes Mosaikprojekt: die Restaurierung des Mosaikschmucks am "Schneller-Altar" in Jerusalem; ich hatte ihm diese Aufgabe vermittelt. Helmut Mencke – Zum Gedenken an den Restaurator der Mosaiken am "Schneller-Altar"


Schulzendorf, Karl-Liebknecht-Str. 55 (Im Obergeschoss wohnte der Stiefsohn von Helmut Mencke.)

 

Helmut Mencke hing Mosaiken von Elisabeth Jeske und Heinrich Jungebloedt aus, hier das "Christusmonogram" von Heinrich Jungebloedt.

 

Helmut Mencke, Selbstportrait

 

Elisabeth Jeske, Zeichnung von Helmut Mencke

 

Helmut Mencke hat einen Umriss von sich gezeichnet.

 

die selben drei Bilder: spiegelverkehrt

 

Helmut Mencke, Selbstbildnis

 

Helmut Mencke: "Dunkle Figur auf hellem Grund" - so hatte Elisabeth Jeske 2002 die Aufgabe zu seiner Handwerksmeisterprüfung genannt.

 

Helmut Mencke, eine Entwurfszeichnung

 

Helmut Mencke: Ein Mosaik entsteht.

 

Helmut Mencke: "Fisch" - Entwurfszeichnung

 

Helmut Mencke: "Fisch" - Entstehung

 

Heinrich Jungebloedt: "Christusmonogramm"

 

"Christusmonogramm", Erläuterung

 

Elisabeth Jeske: "Sitzendes Mädchen"

 

"Sitzendes Mädchen", Detail

 

"Sitzendes Mädchen", Detail

 

Heinrich Jungebloedt: "Lesende"

 

Heinrich Jungebloedt: "Lesende", Detail

 

Elisabeth Jeske: "Schreitende Engel", etwa 1974

 

Heinrich Jungebloedt: "Ostererzählung", vor 1945
Das Bild bezieht sich auf die Bibelstelle Markus 16,6: Links der Engel, Jesu Auferstehung verkündend, rechts eine der Frauen mit dem Salbgefäß, sich vom dunklen, leeren Grab abwendend.

 

Heinrich Jungebloedt: "Flötender Engel"

 

Heinrich Jungebloedt: "Flötender Engel", Detail

 

(keine Informationen)

 

Helmut Mencke: "Vogelform"

 

"Badende"?

 

(keine Informationen)

 

(keine Informationen)

 

(keine Informationen)

 

(keine Informationen)

 

Mosaiktisch
Das Mosaik auf der Tischplatzte wurde warscheinlich von Elisabeth Jeske gestaltet, das Gestell warscheinlich von dem Metallgestalter Fritz Kühn, beides in den 1950er Jahren. Dies hat Frau Dr. Gerlinde Förster (GEDOK Brandenburg) unter Berufung auf Gespräche mit E. Jeske in den 1990er Jahren mitgeteilt.

 

Mosaiktisch, Detail

 

Mosaiktisch, Detail

 

(keine Informationen)

 

(keine Informationen)

 

Helmut Mencke: "Bildnis eines Propheten" - Kopie 1993

 

Helmut Mencke: Entwurfszeichnung zur Restaurierung des Medaillons am "Schneller-Altar" in Jerusalem, 2011

 

Patronatskirche Schulzendorf, Zeichner unbekannt
An Pfingsten 2009 präsentierte Helmut Mencke die Mosaikwerkstatt
"Jungebloedt/Jeske/Mencke" in der Patronatskirche.

 

Helmut Mencke am Rednerpult / links im Bild der Heimatforscher Klaus Schädel, der u.a. über Heinrich Jungebloedt geschrieben hat: "Pergamon in Schulzendorf"; sein Text folgt nach den Bildern.

 

Schautafeln in der Ausstellung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachbemerkung:
Klaus Schädels Aufsatz über den Mosaizisten Heinrich Jungebloedt sollte 2009 im Heimatkalender "Königs Wusterhausen und Dahmeland" erscheinen, was aber damals nicht gelang. Klaus Schädel starb 2018. Als ich mögliche Rechtsnachfolger von ihm suchte, konnte ich eine Person kontaktieren. Sie beantwortete meine Anfrage zur Genehmigung der Veröffentlichung dieses Aufsatzes jedoch nicht.

 

 

Gerolstein – Jerusalem | Mosaikbilder I |

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Schneller-Altar | Opernbrunnen Köln | Helmut Mencke | Laura (von) Oelbermann

 

 

Laura (von) Oelbermann

Alle Fotos, wenn nicht anders benannt, Udo W. Hombach

Oelbermann-Familien-Gedächnistafel im alten Turm der Kaiser-Wilhel-Gedächnis-Kirche Berlin
Foto Stiftung Kaiser-Wilhel-Gedächnis-Kirche

Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg, Innenraum Richtung Nordost
Foto Wolfgang Hanisch

Himmelfahrtkirche, Kanzel
Foto Wolfgang Hanisch

Himmelfahrtkirche, Kanzelschmuck (mit Perlmutt, 2011 von H. Mencke ergänzt)

Himmelfahrtkirche, Apsiskalotte

Himmelfahrtkirche, Wappenfenster "L. Oelbermann"

Himmelfahrtkirche, Wappenfenster des Berliner Kirchenbauvereins

Himmelfahrtkirche, Wappenfenster der Pfingsthausstiftung Potsdam


Pfingsthausstiftung und Pfingstkirche, Mosaik in der Erlöserkirche Gerolstein

Jerusalem, Oelbergstiftung mit Himmelfahrtkirche, Mosaik in der Erlöserkirche Gerolstein


Erlöserkirche Bad Homburg, der Kronleuchter vor einem Pendentif

Erlöserkirche Bad Homburg, Blick vor der Orgelempore Richtung Westen