Schneller-Mosaiken Jerusalem

 

A. Materialien

 

1) Inhaltsverzeichnis zu:
"Einhundert Jahre Mosaiken am Schneller-Altar in Jerusalem"

 

1 Schneller und das Syrische Waisenhaus in Jerusalem

2 Köln kommt ins Spiel

3 Wer entwarf den Mosaikschmuck?

4 Woher kam das Mosaikmaterial?

5 Wer setzte die Mosaikflächen in Berlin?

6 Wer brachte die Mosaikflächen in Jerusalem ins Mörtelbett?

7 Das Schicksal der Schneller-Mosaiken

8 Die Restaurierung der Mosaiken

 

 

2) Inhaltsverzeichnis und Zusammenfassung zu:
"Zwischen Köln, Berlin und Jerusalem – der Mosaikschmuck am Schneller-Altar, Hintergründe und Restaurierung"

 

1 100 Jahre Mosaiken am Schneller-Altar: Ein Jubiläum im Städtedreieck Köln – Berlin – Jerusalem

2 Das "Palästina-" oder "Schneller-"Haus in Köln

3 Die Schäden am Mosaikschmuck des Schneller-Altars

4 Die Ornamente und Motive im Mosaikschmuck des Schneller-Altars

5 Die Farbe "Rot" im inneren Kreuz des Medaillons am Schneller-Altar

6 Die Restaurierung des Mosaikschmucks

7 "Jerusalem, Du hochgebaute Stadt ..." – Eindrücke und Erlebnisse im Umkreis des Schneller-Altars

 

Zusammenfassung

Der sog. Schneller-Altar stand seit 1911 in der Kapelle des "Syrischen Waisenhauses" in West-Jerusalem. Diese sozialpädagogische Einrichtung, die 1860 durch den württembergischen Lehrer Johann Ludwig Schneller gegründet worden war, entwickelte sich bis zum 1. Weltkrieg zur größten und bedeutendsten evangelischen Internatsschule und Ausbildungsstätte für bedürftige einheimische und armenische Jugendliche im Nahen Osten. Das Gelände und die Gebäude des Syrischen Waisenhauses, 1939 durch die Briten geschlossen, dienten dann zunächst der englischen und ab 1948 der israelischen Armee als Militärlager.

Der Altar geriet nach 1952 in Vergessenheit, bis er 2009 wiederentdeckt und in der wilhelminischen Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg wieder aufgestellt wurde. Sein Mosaikschmuck war jedoch weitgehend verschwunden oder beschädigt. Anfang 2011 konnte ich den Mosaikgestalter Helmut Mencke aus Schulzendorf bei Berlin für die Restaurierung der Mosaiken am Altar gewinnen. Bei den Planungen dafür begleitete ich ihn; wir erfassten die Schäden und entwarfen ein Procedere. Zusätzlich recherchierte ich die Geschichte des Altars und seines Mosaikschmucks. Das führte zu der Entdeckung, dass die Geschicke des Syrischen Waisenhauses und die der heute noch existierenden "Schneller-Schulen" im Libanon und in Jordanien 80 Jahre lang von Köln aus gelenkt worden waren.

 

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B. Aktionen

 

1) Führungen zur rheinischen Geschichte des Syrischen Waisenhauses
und des Schneller-Altars in Köln-Marienburg zwischen Oktober 2014 und März 2015

 

 

2) Planungen zur Errichtung eines Denkmals für Ludwig Schneller in Köln
bis Februar 2016 (s. Veröffentlichungen "D. Das Syrische Waisenhaus ...)

Nach der Rezeption meines Aufsatzes im evangelischen Köln wird es wohl kein solches Denkmal geben.