Udo W. Hombach
Köln

 

Kirchenkunsthistorische Studien und Mosaiken

 

 

Bilder

 

Gerolstein – Jerusalem | Puhl & Wagner

 

Mosaikwand und Glasfenster aus der Erlöserkapelle in Mirbach bilden sich auf der Erlöserkirche Gerolstein ab. Ohne Mirbach gäbe es die Gerolsteiner Kirche nicht. Foto: Udo W. Hombach

 

Erlöserkirche Gerolstein, Richard Würtz, Gerolstein 2012 (Fotos: Udo W. Hombach)

 

 

 

Erlöserkirche Gerolstein, 1913 (mit freundlicher Genehmigung des Archivs Puhl & Wagner, Berlin)

Himmelfahrtkiche Jerusalem, 1913 (mit freundlicher Genehmigung des Archivs Puhl & Wagner, Berlin)

 

Erlöserkirche Gerolstein, Mosaikdarstellung der Auguste Victoria-Stiftung mit Himmelfahrtkirche auf dem Ölberg (mit freundlicher Genehmigung des Archivs Puhl & Wagner, Berlin)

Im Hauptgebäude der "Auguste Victoria" befindet sich heute ein Krankenhaus für die arabischen Bewohner Ostjerusalems; Träger der Einrichtung ist der Lutherische Weltbund. Das Bild wurde 1913 vom Photographischen Atelier Josef Esser, Köln, Schildergasse, erstellt. Auftraggeber war die Berliner Mosaikfirma Puhl & Wagner, die damit eines ihrer bedeutendsten Motive in der Gerolsteiner Kirche dokumentieren ließ.

 

 

Fenstergoldglas aus der Erlöserkirche Gerolstein (Originalgröße: ca. 4 x 1 cm).  Die Berliner Firma Puhl & Wagner hatte seit 1905 ein Patent auf die Herstellung solcher Glasmosaikscheiben.

 

Dieses Mosaik von mir zeigt den Grundriss der Erlöserkirche Gerolstein, ohne Turm, doch maßstabsgetreu. Die Steine fand ich um 1955 neben der Kirche auf der Erde. Der Küster hatte uns Kinder ermuntert, die aus dem Kriegsschaden stammenden Mosaikreste aufzulesen.

 

Das Objekt kann besichtigt werden bei Optik Duisdieker, Limburger Str. 20, 50672 Köln (zur Ansicht bitte dem Link folgen).

 

Auf einer Glasplatte angebracht, ist auch die Rückseite der Goldsteine mit ihrem Trägerglas zu sehen:

 

Das Mosaikbild mit dem Grundriss der Erlöserkirche Gerolstein war bis Ende Januar 2017 in einer Vitrine von Optik Duisdieker (Limburger Str. 20, 50672 Köln, www.duisdieker.de) zu sehen.

 

30. Oktober 1898: Kaiser Wilhelm II. besucht die Weihnachtskirche in Bethlehem. Foto aus: "Abdul-Hamid’s Palestine. Rare century-old photographs from the private collection of the Ottoman Sultan now published for the first time." Selected and introduced by Jacob M. Landau, Carta, Jerusalem, 1979. Mit freundlicher Genehmigung von Herausgeber und Verlag.

 

 

Jerusalem: das Minarett der Khanqah-Moschee, die Kuppeln der Grabeskirche und die Erlöserkirche mit der Propstei davor; in der Nacht zuvor, 24./25. Dezember 2006, hat es nach einem Gewitter geschneit. Aufgenommen aus dem Lutherischen Gästehaus. Foto: Udo W. Hombach.

 

 

Die evangelisch-lutherische Christuskirche in Rom (Foto links). Der Taufstein der Christuskirche ähnelt dem in Gerolstein. Fotos: Marianne Creutz. Mit freundlicher Genehmigung von Pfarrer Dr. Jens-Martin Kruse, Rom.

 

 

Blick von Westen auf Ostjerusalem:
– links hinten, im Norden des Ölbergs die Himmelfahrtkirche;
– links vorne die Erlöserkirche;
– halblinks hinten der Glockenturm des russischen Klosters auf dem Ölberg;
– rechts die Dormitio auf dem Zionsberg;
– ganz rechts die Gobat-School.
Foto: Eric Matson, um 1940. Mit freundlicher Genehmigung der Library of Congress Washington, Prints and Photograph Division (Reproduktionsnummer konnte bisher nicht ermittelt werden).

 

 

Blick von Süden auf Ostjerusalem:
– links die Dormitio auf dem Zionsberg;
– links der Bildmitte der Turm der Erlöserkirche;
– mittig der Tempelberg mit dem Felsendom und der al-Aqsa-Moschee;
– rechts der Turm der Himmelfahrtkirche und der Turm des russischen Klosters.
Foto: George Arbel, Jerusalem, nach 2000. Mit freundlicher Genehmigung des Fotografen.

 

 

Der im Bau begriffene Teil des St. Paulushospizes. Aus: "Württemberger Heiliglandfahrt 1904. Ein Gedenkbuch der ersten Württemberger Wallfahrt ins Heilige Land" von Monsignore Dr. Emil Canonicus Schmitz. 2. Aufl., Stuttgart, 1904.

 

 

Marienkirche und Kloster auf dem Sion; Entwurfszeichnung. Aus: "Württemberger Heiliglandfahrt 1904. Ein Gedenkbuch der ersten Württemberger Wallfahrt ins Heilige Land" von Monsignore Dr. Emil Canonicus Schmitz. 2. Aufl., Stuttgart, 1904.

 

 

Kuppel und Turm der Erlöserkirche, gesehen vom Dach der Grabeskirche. Aus: "Württemberger Heiliglandfahrt 1904. Ein Gedenkbuch der ersten Württemberger Wallfahrt ins Heilige Land" von Monsignore Dr. Emil Canonicus Schmitz. 2. Aufl., Stuttgart, 1904.

 

 

Erlöserkirche Bad Homburg, Juni 1913, Wilhelm II. mit Gefolge vor dem Treppenaufgang zur Kaiserloge. Aus: "Der Pfadfinder : Jugendzeitschrift des Deutschen Pfadfinderbundes", 2. Jahrgang, Juni 1913, Nummer 6, Kaisernummer zum Regierungsjubiläum.

 

 

Russisch-orthodoxer Gottesdienst der Gemeinde des Hl. Athanasius von Alexandria in der Erlöserkirche Gerolstein, Oktober 2014. Vor dem Altarraum die von fünf Ikonen angedeutete Ikonostase (Foto links oben). Auf dem Altar ein siebenarmiger Leuchter und drei Ikonen: links die Gottesmutter, in der Mitte die Alttestamentliche Dreifaltigkeit oder Abrahams Gastmahl – nach einer Ikone von Andrej Rubljew, 1425 – und rechts Christus (Foto links unten). Vor dem Taufstein ein hölzernes Pult mit der Ikone der Himmelfahrt Mariens (Foto rechts). Fotos: Barbara Walser.

 

 

Le Temple Neuf in einer zeitgenössischen Aufnahme. Aus: "Die evangelische Kirche von Metz" von F. Dietsch, Pfarrer daselbst, 2. Aufl., Metz, 1910.

 

 

Gerolstein – Jerusalem | Puhl & Wagner

 

Kölner Opernbrunnen, Mosaikfläche mit Petruskopf, nach der der Restaurierung 2015. Foto: Klaus-Peter Dyroff.

 

Kölner Opernbrunnen, Petrus-Kopf, nach der der Restaurierung 2015 (Foto: Klaus-Peter Dyroff)

 

Kölner Opernbrunnen, Petrus-Kopf, Zustand Mitte November 2016 (Foto links: UWH; rechts: Erika E. Schmitz)

 

Kölner Opernbrunnen, 26. März 2017: Petrus ist "besetzt". Junge Leute haben sich unbekümmert im Brunnen niedergelassen. Von den Mosaikbildern nehmen sie keine Notiz. Erst durch mich wird ihnen der Petrus bewusst (Bild 3). (Fotos: Udo W. Hombach; Abbildung mit Einverständnis der abgebildeten Personen)

 

Kölner Opernbrunnen, April 2017: Petrus fragt: "Wo bin ich denn? In Berlin und doch in Köln?" Eine Besucherin des Opernbrunnens hält das "Momentum" mit dem Artikel über das Petrus-Kopf-Mosaik in der Hand. (Fotos: Udo W. Hombach; Abbildung mit Einverständnis der abgebildeten Person)